Ansprechpartner
Herr
Peter Lück
Bereitschaftsleiter
Tel: 03301 200 96 13
Fax: 03301 200 96 43
Mail: suchdienst@drk-oranienburg.de
Berliner Straße 104
16515 Oranienburg
Sprechzeiten
jeden 1. / 3. / 5. Donnerstag
telefonisch unter
03301 200 96 80
Suchdienst / Kreisauskunftsbüro
"Ungewissheit über den Verbleib eines lieben Menschen ist genauso schwer zu ertragen wie physisches Leid"
(Leitsatz aus dem Protokoll der Internationalen Rotkreuz-Konferenz, 1948 in Stockholm)
Im Falle einer Katastrophe oder eines Konfliktes werden Menschen voneinander getrennt, verletzt oder sogar getötet. Dann nimmt das Kreisauskunftsbüro humanitäre Aufgaben für geschützte Personen sowie die eigene Bevölkerung gemäß den Genfer Abkommen wahr.
Um schnelle Auskünfte über das Schicksal eines Angehörigen oder Freundes erteilen zu können, errichtet das DRK als satzungsgemäße Aufgabe eine Auskunftsstelle - das Amtliche Auskunftsbüro.
Das Auskunftsbüro ist mit moderner Computertechnik ausgestattet. Neben der Führung der Katastrophenkartei wurde das spezielle Datenerfassungs-Programm "Xenios" entwickelt, welches die Zusammenarbeit mit anderen Kreisauskunftsbüros erleichtert und eine Internetnutzung ermöglicht.
Im Ernstfall sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreisauskunftsbüros als Ansprechpartner für die Bevölkerung da, die Menschen als Folge einer Katastrophe oder eines Konfliktes vermissen.
Nicht nur in diesen klassischen Fällen, auch in dem humanitären Bereich versucht der Suchdienst des DRK-Kreisverbandes Oranienburg, Hilfe zu leisten
Suche nach Angehörigen und Freunden
Familienzusammenführung
Schicksalsklärungen im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg
Das Kreisauskunftsbüro verfügt gegenwärtig über 32 ausgebildete Mitarbeiter, die ausschließlich ehrenamtlich tätig sind. Alle sind auf den Ernstfall vorbereitet. Dazu werden regelmäßig alle 6 Wochen Weiterbildungen und jährlich eine Übung durchgeführt.
Im Jahr 2006 gingen insgesamt 52 Nachfragen zur Zwangsadoption und Familienzusammenführung sowie nach Vermissten des Zweiten Weltkrieges ein.
Im Jahr 2009 gingen 42 Anträge im Bereich Familienzusammenführung und nach Vermissten des Zweiten Weltkrieges ein. Auch nach so langer Zeit gibt es in diesen Bereichen noch immer Klärungsbedarf. Da dies so ist, stehen wir auch weiterhin zur Verfügung und werden alle uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ausschöpfen um zu einem positiven Abschluss zu kommen. Sicher, nicht immer wird dies gelingen, doch wir lassen nichts unversucht.
Sollten auch Sie Fragen zum Verbleib einer Ihnen nahe stehenden Person oder Interesse an Ehrenamtlicher Mitarbeit haben, wenden Sie sich an uns. Die Mitarbeiter des Kreisauskunftsbüros stehen Ihnen gern zur Verfügung.







